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Scheidung! Spidey schwingt aus dem MCU


Vor wenigen Jahren gingen Sony Pictures und Marvel Studios/Disney eine bisher einzigartige und lukrative Beziehung ein. Sony teilte seine Besitzrechte an Spider-Man, ließ diesen Teil des Avengers Univerum werden und holte sich das Team um Kevin Feige ins Haus, um einen Spider-Man Neustart anzugehen, behielt aber die finanziellen Hebel in der Hand. Nun scheint diese stürmische Romanze beendet. Sony will getrennte Wege gehen, will Spider-Man für sich alleine haben. Oder: Marvel Studios hat zu viele andere Beziehungen nebenher, zu viele Eisen im Feuer, und daher keine Zeit mehr für die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft.

Die Situation ist nach aktuellem Wissensstand noch voll im Gange. Deadline berichtete zuerst exklusiv von der bevorstehenden Trennung. Dort hieß es, Marvel und Kevin Feige hätten bei der Neuausrichtung der Verträge mehr Mitspracherecht bei Spider-Man gefordert, die sich auch auf Spin-Off Filme wie „Venom“ und den anstehenden „Morbius“ ausgewirkt hätten. Marvel/Disney wollten eine 50/50 Produktions- und Gewinnteilung, wollten also in ganz andere Dimensionen vordringen als der bisherige Status Quo, der Sony die absolute finanzielle Gewinnmehrheit überlässt. Daraufhin soll Sony sämtliche Vereinbarung geknickt haben und gänzlich aus der Sache ausgestiegen sein. Die Denke scheint auf beiden Seiten nachvollziehbar: „Spider-Man: Far From Home“ entwickelte sich zum erfolgreichsten Film in Sonys Geschichte, ergo will Sony diesen Erfolg auch für sich beanspruchen und behalten. Gleichzeitig sieht Marvel einen (wohl berechtigten) Zusammenhang zwischen den gewaltigen Erfolgen des MCUs, inklusive der spannenden Ausgangslage nach dem Sensationserfolg von „Endgame“, welcher zusätzliche Zuschauermassen in Richtung „Far From Home“ getrieben haben soll.

Doch in einem Update via TheHollywoodReporter äußert man sich nun bei Sony und ist erst einmal darum bemüht, den Ball flach zu halten. Die Dinge seien in der Presse heißer gekocht worden als sie gegessen würden. Soll heißen: alles halb so wild. Aber die Trennung ist dennoch (vorerst) ein Fakt. Denn der Sony Sprecher erklärte, die Trennung haben auch (oder einzig) damit zu tun, dass Marvel/Feige nach dem Zuwachs aus dem Kauf von Fox erst einmal keine Zeit für Spidey hätten. Und tatsächlich tauchte Spider-Man im jüngst vorgestellten Fahrplan für MCU Phase IV nicht auf. Sony habe derweil zeitnahe Pläne für mindestens zwei weitere Peter Parker Filme, die nun vermutlich direkter mit Venom, Morbius und Co. verbunden werden. Darsteller Tom Holland steht noch unter Vertrag, Regisseur Jon Watts allerdings nicht. Man hoffe, die Studios könnten in Zukunft wieder zueinander zu finden, heißt es bei Sony.
Ein weiteres Update betonte allerdings noch einmal, dass Disneys Drängen auf eine 50/50 Gewinnbeteiligung der zentrale Faktor war. Wäre Sony darauf eingegangen, zitiert Deadline Quellen, hätten Marvel/Feige Raum und Zeit für weitere Spidey-Filme geschaffen.

(C) Sony Pictures, Marvel Studios

Natürlich haben Marvel und Kevin Feige mit den Fox Lizenzen nun deutlich mehr zu tun und zu überblicken, doch Feiges Einfluss auf den Erfolg des MCUs kann kaum überbewertet werden. Und natürlich mangelt es Disney nicht an Geld. Doch ob Spider-Man ohne Hilfe aus dem MCU so schnell wieder derart erfolgreich geworden wäre, ist schwer vorstellbar. Ob man bei Sony wirklich gelernt hat, wo die Unterschiede zwischen den Solo-Versuchen aus „Amazing Spider-Man“ und der Marvel-Kooperation in „Homecoming“ und „Far From Home“ lagen, muss erst einmal bezweifelt oder zumindest mit Skepsis abgewartet werden.
Was denkt ihr? Ist Disney nur gierig, Sony nur knauserig? Und wichtiger noch: wie soll das MCU nun plötzlich ohne Spidey aussehen und wie soll ein Tom Holland Spider-Man außerhalb des MCUs aussehen? Sag’s uns hier.

Q:
Deadline.com
THR.com

Ein echter Ostwestfale. Gebürtig aus einer kleinen Doppelstadt, die niemand kennt, studierte Literatur in einer Stadt, die es angeblich nicht gibt (B...
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